Jetzt Bienen füttern!
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Jetzt Bienen füttern!

Mit bienenfreundlichen Pflanzen

Deutschland füttert Bienen!

2017 und 2018 haben wir 4.735 bienenfreundliche Balkone und Gärten gezählt. 2019 wollen wir wieder Bienenfütterer gewinnen. Wer sich bis zum 20. August in die Karte einträgt, kann einen von 50 Preisen gewinnen.

Auch Landwirte, Kommunen, Unternehmen und andere Besitzer großer Flächen können hier ihr Engagement dokumentieren.

Diese Seite verwendet Google Maps. Um die Karte zu laden und Ihren Garten, Balkon, Blühstreifen einzutragen, klicken Sie bitte auf diesen Button: Los geht’s – Pflanzen eintragen.

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Jetzt Bienen füttern!

Mit bienenfreundlichen Pflanzen

Deutschland füttert Bienen!

2017 und 2018 haben wir 4.735 bienenfreundliche Balkone und Gärten gezählt. 2019 wollen wir wieder Bienenfütterer gewinnen. Wer sich bis zum 20. August in die Karte einträgt, kann einen von 50 Preisen gewinnen.

Auch Landwirte, Kommunen, Unternehmen und andere Besitzer großer Flächen können hier ihr Engagement dokumentieren.

blühende Flächen auf Balkonen, Wiesen, Feldern und in Gärten bieten Bienen ein leckeres Buffet. Machen Sie auch mit!
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Biene Biene

Bienen füttern?

Warum, erklären wir hier

Rund 80% der heimischen Pflanzen müssen von Honigbienen und anderen Insekten bestäubt werden.

50% der heimischen Wildbienenarten sind bedroht.

1/3 unserer Lebensmittel entsteht durch die Bestäubungsleistung von Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlingen und Co.!

Bienenfakten

Interessante Zahlen

Biene Biene
Honigverzehr

Honigverzehr

Deutschland ist Weltmeister beim Honigverzehr: Jeder Deutsche isst pro Jahr rund 1 kg des „süßen Goldes“.

560 Arten

560 Arten

Von den schätzungsweise mehr als 20.000 Bienenarten weltweit sind in Deutschland rund 560 Arten heimisch.

In höchster Not

In höchster Not

Weibliche Bienen haben einen Wehrstachel mit Widerhaken, setzen ihn aber nur in höchster Not ein. Denn sie verlieren ihn beim Stechen und sterben. Dass Bienen angriffslustig sind, ist ein Gerücht.

240.000 km

240.000 km

„Fleißig wie eine Biene“ sagt der Volksmund und hat Recht damit: Für ein Kilogramm Honig müssen Honigbienen insgesamt 240.000 Kilometer fliegen. Das sind etwa sechs Erdumrundungen.

3. Platz

3. Platz

Honigbienen stehen auf Platz drei der wichtigsten Nutztiere – nach Rind und Schwein.

4 mm

4 mm

Die Sand-Steppenbiene zählt mit 4 mm zu den kleinsten Wildbienen in Deutschland. Die Honigbiene ist bis zu viermal so groß.

Richtig stark!

Richtig stark!

Eine Arbeitsbiene kann die Hälfte ihres Körpergewichts an Nektar über eine Strecke von mehreren Kilometern transportieren.

Im Trend

Im Trend

Imkern liegt – auch bei Stadtbewohnern – im Trend. In Deutschland halten etwa 135.000 Imkerinnen und Imker ungefähr 900.000 Bienenvölker.

Bienenpflanzen

Lexikon für Balkon und Garten

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Wuchs

Lebensdauer

Blütezeit

Pflanzort

Standort

Pollen

Nektar

Bienenpflanzen

Tipps für bienenfreundliche Bepflanzung

Biene Biene
In voller Blüte

In voller Blüte

Damit Bienen vom Frühjahr bis zum Herbst genug Nektar und Pollen finden, pflanzen Sie am besten eine Mischung aus früh-, mittel- und spätblühenden Arten wie Winterheide, Wiesen-Flockenblume, Blauer Natternkopf und Astern.

Für echte Gourmets

Für echte Gourmets

Koriander, Oregano und echter Salbei verfeinern nicht nur Ihr Essen, auch Bienen bieten sie ein köstliches Buffet. Wer sich einen blühenden Kräutergarten anlegen möchte, wählt dafür am besten einen sonnigen Standort.

Schmackhaftes Obst

Schmackhaftes Obst

Äpfel und Beeren für Sie, Nektar für die Bienen! Apfelbäume, Himbeer-, Brombeer- und Johannisbeersträucher eignen sich gut für den bienenfreundlichen Garten. Diese Pflanzen mögen frische, nährstoffreiche Böden.

Nektar ohne Niesen

Nektar ohne Niesen

Trotz Pollenallergie lässt sich Ihr Garten bienenfreundlich gestalten! Es gibt zahlreiche pollenarme, aber zugleich nektarreiche Pflanzen wie Ysop, Linde, Gewürz-Thymian und Hornklee.

Im Schatten wohlauf

Im Schatten wohlauf

Die Eberesche und der Haselnussstrauch fühlen sich im Schatten am wohlsten. Auch Wilder Wein, Faulbäume, Buchsbäume und Stechpalmen haben nichts gegen einen schattigen Standort einzuwenden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

... finden Sie in der Broschüre „Bienenfreundliche Pflanzen“ – das Lexikon mit Pflegetipps für über 100 Pflanzen.

Bienenwissen

Bienen und Insekten schützen

Biene Biene

Bestäuber als Nutztiere

Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und andere Insekten tragen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Ihre Bestäubungsleistung erhält und erneuert nicht nur Blütenpflanzen. Sie ist auch essenziell, damit Wild- und Kulturpflanzen Früchte tragen und Samen ausbilden. Somit sichern Bienen und Co. die Nahrungsgrundlage vieler Tierarten.

Auch für die Landwirtschaft sind Bienen und andere Insekten von enormer Bedeutung. Der globale ökonomische Nutzen, den sie durch das Bestäuben von Agrarpflanzen leisten, wurde für das Jahr 2005 auf etwa 153 Milliarden Euro geschätzt.

Rund 80 Prozent aller Pflanzenarten, die unsere Nahrung sichern, sind auf den Besuch von Bestäuberinsekten angewiesen. Von der Bestäubung durch Honig- und Wildbienen hängen in Deutschland wichtige landwirtschaftliche Erträge im Pflanzen- und Obstbau ab.

Bedrohungen für Bestäuberinsekten

Viele Umwelteinflüsse machen Bienen und anderen Bestäubern das Leben schwer. Dazu gehören Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sowie Bakterien, Viren und Parasiten. Die nach Europa eingeschleppte Varroa-Milbe, ein Parasit der Honigbiene, richtet in den Völkern erhebliche Schäden an. Auch Klimaveränderungen, Luftverschmutzung und die Verkehrsinfrastruktur setzen den Insekten zu.

Die Landwirtschaft bietet oft zu wenig Raum für Blütenpflanzen. Es fehlt an „Bienenweiden“, die auch nach der Obst- oder Rapsernte Bienen und andere Bestäuber mit Nektar und Pollen versorgen. Dadurch ist eine ganzjährige Standort-Imkerei in manchen Gebieten kaum noch möglich.

Hier gehen viele landwirtschaftliche Betriebe – darunter die rund 30.000 Ökobetriebe in Deutschland sowie auch viele konventionelle Landwirte – mit gutem Beispiel voran. Sie halten abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen ein und bieten so Bienen und anderen Bestäuberinsekten den benötigten Lebensraum.

Helfen auch Sie mit, Bienen zu füttern! Schon ein Balkonkasten, ein kleines Beet, eine größere Fläche auf dem Firmengelände oder ein Blühstreifen neben dem Feld mit üppig blühender Bienennahrung leisten einen wertvollen Beitrag. Wo überall blühende Oasen für Bestäuber entstehen, sehen Sie auch auf unserer Karte!

Schutz der Bienen und Bestäuber

Das BMEL setzt sich für den Schutz von Bienen ein und beteiligt sich am Aktionsprogramm Insektenschutz, mit dem die Bundesregierung die Lebensbedingungen für Insekten verbessern will.

Honig- und Wildbienen werden aufgrund ihrer Bedeutung für die biologische Vielfalt durch das Bundesnaturschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. In Deutschland gelten zudem besonders strenge Vorschriften für Pflanzenschutzmittel: Der Handel und die Aussaat von Getreidesaat, die mit Neonikotinoiden behandelt wurde, ist verboten. Das schützt Bienen vor den Stäuben, die bei der Aussaat des behandelten Getreides freigesetzt werden. Seit 2018 dürfen bestimmte Neonikotinoide zudem nur noch in Gewächshäusern eingesetzt werden – also dort, wo sie den Bienen nicht schaden.

Das BMEL fördert und unterstützt Maßnahmen, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Bienen und anderen Bestäuberinsekten zu verbessern. Zum Beispiel, wenn

  • blütenreiche Saaten als Ackerrandstreifen, Zwischenfrüchte und zur Biomassenutzung verwendet,
  • Streuobstwiesen angelegt werden oder
  • Acker- in Dauergrünland umgewandelt wird.

Ausführliche Informationen zu den Aktivitäten des BMEL finden Sie hier.

Forschung rund um Bienen

Die Bundesregierung finanziert gemeinsam mit den Ländern das Deutsche BienenMonitoring, um die periodisch auftretenden Winterverluste von Bienenvölkern zu klären. Das Monitoring wurde 2004 etabliert und hat bereits wertvolle Erkenntnisse geliefert.

2016 wurde das Institut für Bienenschutz am Julius Kühn-Institut gegründet. Es bewertet die Gefährlichkeit von Pflanzenschutzmitteln für Bienen, untersucht Bienenvergiftungen und treibt die Forschung zum Bienenschutz voran.

Tipps für Bienenfreundinnen und -freunde

Alle können mithelfen, Honig- und Wildbienen zu erhalten, indem sie

  • „Bienen füttern“, also blütenreiche Gärten mit bienenfreundlichen Pflanzen anlegen,
  • Nistmöglichkeiten für Wildbienen und andere Bestäuberinsekten schaffen,
  • Honig aus heimischer Produktion kaufen, um die Imkerei in Deutschland zu stärken.

Imker werden

Über 90 Prozent der Bienenvölker in Deutschland werden von Hobby-Imkerinnen und -Imkern gepflegt – nicht nur weil es eine spannende Tätigkeit in und mit der Natur ist, sondern auch weil der Verkauf von Honig ein einträglicher Nebenverdienst sein kann.

Informationen zum Einstieg in die Hobby-Imkerei bieten zum Beispiel die Imkereiverbände oder Initiativen wie das Projekt BienenBox.

Auch eine Ausbildung zur Tierwirtin oder zum Tierwirt mit Fachrichtung Imkerei ist möglich. Informationen dazu finden Sie auf der Seiten des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft.

Bienenweiden

Tipps für große Flächen

Biene Biene

Nützliche Vielfalt für Bestäuber

Bienen und andere Bestäuberinsekten brauchen nicht nur im Frühjahr blühende Pflanzen, sondern über die gesamte Vegetationszeit hinweg. Obstplantagen oder Rapsfelder bieten kurzfristig ein reichhaltiges Angebot an Nektar und Pollen. Doch gerade im Spätsommer fehlen Blütenpflanzen, die Insekten Nahrung bieten. Das gilt besonders für Regionen mit intensiv genutzten Ackerflächen. Landwirtinnen und Landwirte sowie Unternehmen, Kommunen und Institutionen, die größere Flächen besitzen und darauf Blühstreifen oder -flächen anlegen, können aktiv zum Überleben und zum Erhalt von Bienen und anderen Insekten beitragen.

Blühstreifen und Blühflächen fördern die biologische Vielfalt. Sie sind nicht nur als Nahrungsquelle für Bestäuberinsekten relevant, sondern auch als Rückzugsraum und Nistplatz für zahlreiche Tiere. Auch natürliche Schädlingsbekämpfer finden hier Unterschlupf. Die Larven mehrerer Schwebfliegenarten zum Beispiel ernähren sich von Blattläusen. Auch einige Wespenarten, Raubkäfer und Spinnen rücken Pflanzenschädlingen zu Leibe.

Blühflächen anlegen und pflegen

Am Acker- oder Straßenrand, entlang einer Hecke, in der Umgebung von Baumgruppen, auf dem Firmengelände oder im Stadtpark – jeder noch so kleine Blühstreifen ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Bienen und andere Bestäuberinsekten zu unterstützen. Idealerweise sollte die Blühmischung mehrjährig sein. Um zusätzlich größere Tiere wie Vögel, Igel, Hasen und Co. zu unterstützen, sollte der Streifen mindestens zehn Meter breit sein. Für Bienen und andere Bestäuber reichen aber auch schmalere Flächen aus. Auch innerhalb großer Felder sind Blühstreifen wertvolle Inseln für Insekten und andere Tiere.

Auch eine Wildblumenwiese im Park oder in großen Gärten ist im Spätfrühling und Sommer für Nützlinge eine wichtige Nahrungsgrundlage. Zudem macht sie wesentlich weniger Arbeit als ein gewöhnlicher Rasen. Ein- bis maximal zweimal im Jahr und frühestens ab Mitte Juni sollte gemäht werden – am besten mit einem Balkenmäher oder einer Sense und unter Entfernung des Mahdgutes. Große Flächen sollten von innen nach außen und in der traditionellen „Staffelmahd“, also in Teilflächen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemäht werden. So bleiben immer blühende Pflanzen stehen und die Tiere können noch schnell umziehen. Um Insekten zu schonen, sollte frühmorgens, spätabends oder bei kühlen Temperaturen gemäht werden.

Blühstreifen und -flächen sollten möglichst zumindest teilweise über den Winter stehen bleiben. In den Überresten der Pflanzen können Insekten überwintern, Vögel Nahrung finden und kleine Säugetiere Schutz erhalten. Damit Wildbienen abgestorbene, hohle oder markhaltige Pflanzenstängel (z. B. Königskerze, Holunder, Brombeerranken) als Nistplatz nutzen können, ist es grundsätzlich notwendig, diese über mindestens zwei Winter stehen zu lassen. Wildbienen legen ihre Nester nämlich frühestens im Jahr nach dem Absterben der Pflanzen an. Erst nach dem darauffolgenden Winter schlüpft dann die Nachkommenschaft.

Optimale Samenmischung

Gerade seltene und gefährdete Wildbienenarten sind häufiger in mehrjährigen als in einjährigen Blühflächen anzutreffen. Denn mehrjährige, artenreiche Blühmischungen enthalten in der Regel mehr Pflanzenarten und ermöglichen aufgrund der Standdauer die Ansiedlung von Bienenpopulationen eher als einjährige Mischungen. Bereits ab dem Frühjahr finden Bienen hier ein reiches Nektar- und Pollenangebot. Vielerorts kommt es allerdings vor allem ab dem Sommer zu Nahrungsengpässen für Bienen, nachdem die meisten großflächig blühenden, bienenattraktiven Kulturpflanzen verblüht sind. Daher ist es wichtig, dass die Blühmischung auch in diesem Zeitraum bienenattraktive Blüten bereitstellt.

Anders als mehrjährige Mischungen eignen sich ein- und überjährige Mischungen gut für stark unkrautbelastete Flächen. Denn gegen mehrjährige Problemarten wie z. B. Quecke können sich die meisten Arten mehrjähriger Blühmischungen kaum durchsetzen.

Das Saatgut sollte am besten immer von Pflanzen aus der Region stammen, eine möglichst hohe Artenvielfalt enthalten und frei von Gräsern sein. Für das sogenannte Regiosaatgut gibt es in Deutschland ein Zertifizierungssystem. Die optimale Samenmischung ist von der Region und den Standortbedingungen abhängig; von verschiedenen Saatgutherstellern gibt es bereits speziell entwickelte, an den jeweiligen Standort angepasste Saatgutmischungen.

Übrigens: Landwirte, die sich zu Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) verpflichten und Blühflächen für Bienen und andere Bestäuberinsekten anlegen, können Fördermittel beantragen. Allerdings müssen bei der Bepflanzung genaue Vorgaben eingehalten werden.

Informationen zu AUKM und weiterführende Informationen zur länderspezifischen Ausgestaltung der Förderprogramme sind auf der Website des BMEL zu finden.

Biene

Aktionspartner

Gartencenter mit bienenfreundlichen Pflanzen

Bienenfreundliche Pflanzen erhalten Sie in den Gartencentern, Einzelhandelsgärtnereien und Baumärkten unserer Partner der Aktion „Bienen füttern“.